Ich hoffe, dass es euch auch gut geht, ich vermisse euch sehr, aber ich genieße meine Zeit hier natürlich sehr!
Im letzten Monat ist gar nicht so viel passiert - außer meinen Wochenendtrips natürlich.
Mittlerweile bin ich in mein Cottage umgezogen und kann mich richtig einrichten. Ich hab zwar noch immer nicht für alles den richtigen Platz gefunden, weil mir teilweise einfach die Zeit fehlt, aber das kommt jetzt auch noch. In meinem Cottage habe ich ein Wohnzimmer mit kleiner Küche, ein Badezimmer und mein Schlafzimmer. Mein Bad wurde zwar heute endlich an das Wasser angeschlossen, aber ich muss es noch aufräumen und sauber machen, also zeige ich es euch einfach beim nächsten Update :)
| In den letzten zwei Monaten hat sich doch einiges angehäuft :D |
| Mein Wohnzimmer mit Couch, Tisch und Fernseher :) |
| Meine Küche, aber ich esse ja meistens bei meiner Gastfamilie, also brauche ich sie nur morgens oder an meinen freien Tagen |
| und mein Schlafzimmer :) das Bett ist echt richtig gemütlich! |
Meine Fotowände sind zwar ein wenig schief, aber ich mag sie trotzdem! Hauptsache ist doch, dass ich euch jetzt immer jeden Tag sehen kann :) Ich hab noch ein paar mehr Fotos, aber ich weiß noch nicht, ob und wo ich sie dann aufhängen werde, also mal gucken. Ich fühl mich wirklich wohl in meinem Cottage und es ist schön, dass ich jetzt hier bleibe für die nächsten 4 Monate und für alles einen Platz finden kann und nicht mehr umziehen muss, sondern es mir hier richtig gemütlich machen kann! :)
Das bringt mich zu meinem nächsten Thema, die Zeit. Ich kann es nicht fassen, dass ich schon für zwei Monate weg bin. In knapp 5 Monaten bin ich wieder in Deutschland und ich weiß jetzt schon, dass mir der Abschied von meiner Familie und Neuseeland schwer fallen wird. Ich liebe es hier und ich fühle mich wirklich als Familienmitglied. Und ein bisschen habe ich Angst, dass ich nicht alles sehen kann, obwohl ich in den letzten zwei Monaten schon so viel gesehen und erlebt habe. Von meiner To-do Liste habe ich schon 6 Dinge erfüllt.
Am 17. März sind fünf andere Au-pairs und ich bei uns in Timaru Paddleboarden gegangen. Wir hatten keine Wetsuits und das Wetter war eher bewölkt und kalt, also hatten wir alle ein wenig Angst ins Wasser zu fallen - dann wäre es wirklich kalt gewesen. Die Boards hatten wir für eine Stunde gemietet und Cat hat uns nur kurz erklärt, wie wir paddeln sollten und dann ging es los. Es ist echt nicht einfach auf so einem Board aufzustehen und meinen ersten Versuch habe ich abgebrochen, weil ich mir sicher war, dass ich sonst fallen würde. Aber hey, beim zweiten Versuch stand ich, wenn auch unsicher, auf dem Bord und konnte durch das Wasser paddeln. Wahrscheinlich sah es nicht sehr professionell oder sicher aus, aber ich hatte meinen Spaß und das ist ja das Einzige, was zählt. Trotzdem sollte man nicht unterschätzen, dass es auch anstrengend ist, wenn man die ganze Zeit steht und paddelt, einfach weil man es nicht gewohnt ist. Das Paddleboarding war eine wirklich coole Sache und ich bin froh, dass wir es gemacht haben, wir hatten alle viel Spaß - und es sind nur zwei Mädels ins Wasser gefallen. Und nein, ich war es nicht. Ich bin zwar einmal fast gefallen, weil Marion und ich zusammengekracht sind, aber außer dem Zwischenfall ging es echt gut mit meinem Board und mir. Ich muss mal Celina fragen, ob sie mir die Fotos schicken kann, dann kann ich sie nachträglich noch einfügen.
Am 29. März war ich dann in Rangitata beim White Water Rafting! Das Rafting ist als Class 5 eingestuft, also ziemlich aufregend. Es geht zwar bis zu Class 6, aber auf solchen Flüssen kann man nicht raften, also habe ich doch das Schwerste mitgemacht. Bevor es zum Raften ging, gab es in der Lodge Mittagessen und man konnte die anderen kennenlernen. Wir waren nur eine kleine, aber ziemlich coole Truppe. Außer mir waren zwei Inder und ein Paar aus England mit dabei. Nach dem Essen haben wir uns dann die Ausrüstung angezogen und los ging es. Bevor wir in die ersten Strömungen gekommen sind, haben wir im flachen Wasser die ganzen Anweisungen und Manöver gelernt und geübt. Das Rafting hier ist also nicht wie z.B. im Europapark, in dem man sich nur ins Boot setzt und die Fahrt genießt. Danach gab es ein paar kleinere Stromschnellen, auch zum Üben, und bei denen bin ich schon ganz schön im Boot rumgerutscht und hatte Angst nass zu werden. Bevor es dann zu den beiden Class 5 ging, sind wir ausgestiegen und haben uns diese angesehen - nicht gerade ermutigend. Wenn man gewollt hätte, hätte man auch aussteigen können und um die großen Stromschnellen herumlaufen können, aber wir sind alle tapfer durch. Die erste war nur 50 Meter lang, aber man unterschätzt die Wassermassen, die auf einen fallen. Nach der ersten schwierigen Stromschnelle war ich bisschen unsicher gegenüber der zweiten. Diese war 350 Meter lang, die Wellen noch bisschen höher und man ist auch ein kleines Stück wie bei einem Art Wasserfall gefallen. Aber die zweite Stromschnelle war so aufregend und es hat einfach nur Spaß gemacht dadurch zu Paddeln und zu sehen, was man gemeinsam für eine Kraft hat. Danach konnten wir uns entspannen und nach dem Raften gab es erst eine heiße Dusche und dann Abendessen. Dabei haben wir auch die Fotos angesehen und obwohl sie $55 gekostet haben, dachte ich mir, dass sie ein gutes Souvenir und Andenken sind und habe sie mir gekauft.
Am 17. März sind fünf andere Au-pairs und ich bei uns in Timaru Paddleboarden gegangen. Wir hatten keine Wetsuits und das Wetter war eher bewölkt und kalt, also hatten wir alle ein wenig Angst ins Wasser zu fallen - dann wäre es wirklich kalt gewesen. Die Boards hatten wir für eine Stunde gemietet und Cat hat uns nur kurz erklärt, wie wir paddeln sollten und dann ging es los. Es ist echt nicht einfach auf so einem Board aufzustehen und meinen ersten Versuch habe ich abgebrochen, weil ich mir sicher war, dass ich sonst fallen würde. Aber hey, beim zweiten Versuch stand ich, wenn auch unsicher, auf dem Bord und konnte durch das Wasser paddeln. Wahrscheinlich sah es nicht sehr professionell oder sicher aus, aber ich hatte meinen Spaß und das ist ja das Einzige, was zählt. Trotzdem sollte man nicht unterschätzen, dass es auch anstrengend ist, wenn man die ganze Zeit steht und paddelt, einfach weil man es nicht gewohnt ist. Das Paddleboarding war eine wirklich coole Sache und ich bin froh, dass wir es gemacht haben, wir hatten alle viel Spaß - und es sind nur zwei Mädels ins Wasser gefallen. Und nein, ich war es nicht. Ich bin zwar einmal fast gefallen, weil Marion und ich zusammengekracht sind, aber außer dem Zwischenfall ging es echt gut mit meinem Board und mir. Ich muss mal Celina fragen, ob sie mir die Fotos schicken kann, dann kann ich sie nachträglich noch einfügen.
Am 29. März war ich dann in Rangitata beim White Water Rafting! Das Rafting ist als Class 5 eingestuft, also ziemlich aufregend. Es geht zwar bis zu Class 6, aber auf solchen Flüssen kann man nicht raften, also habe ich doch das Schwerste mitgemacht. Bevor es zum Raften ging, gab es in der Lodge Mittagessen und man konnte die anderen kennenlernen. Wir waren nur eine kleine, aber ziemlich coole Truppe. Außer mir waren zwei Inder und ein Paar aus England mit dabei. Nach dem Essen haben wir uns dann die Ausrüstung angezogen und los ging es. Bevor wir in die ersten Strömungen gekommen sind, haben wir im flachen Wasser die ganzen Anweisungen und Manöver gelernt und geübt. Das Rafting hier ist also nicht wie z.B. im Europapark, in dem man sich nur ins Boot setzt und die Fahrt genießt. Danach gab es ein paar kleinere Stromschnellen, auch zum Üben, und bei denen bin ich schon ganz schön im Boot rumgerutscht und hatte Angst nass zu werden. Bevor es dann zu den beiden Class 5 ging, sind wir ausgestiegen und haben uns diese angesehen - nicht gerade ermutigend. Wenn man gewollt hätte, hätte man auch aussteigen können und um die großen Stromschnellen herumlaufen können, aber wir sind alle tapfer durch. Die erste war nur 50 Meter lang, aber man unterschätzt die Wassermassen, die auf einen fallen. Nach der ersten schwierigen Stromschnelle war ich bisschen unsicher gegenüber der zweiten. Diese war 350 Meter lang, die Wellen noch bisschen höher und man ist auch ein kleines Stück wie bei einem Art Wasserfall gefallen. Aber die zweite Stromschnelle war so aufregend und es hat einfach nur Spaß gemacht dadurch zu Paddeln und zu sehen, was man gemeinsam für eine Kraft hat. Danach konnten wir uns entspannen und nach dem Raften gab es erst eine heiße Dusche und dann Abendessen. Dabei haben wir auch die Fotos angesehen und obwohl sie $55 gekostet haben, dachte ich mir, dass sie ein gutes Souvenir und Andenken sind und habe sie mir gekauft.
| Unsere Gruppe als Ballerinas |
| Class 3 Stromschnelle |
| Auch wenn es so aussieht, niemand ist reingefallen |
| Ich sitz in der Mitte |
| die kleine Class 5 Stromschnelle |
| endlich entspannen |
Leider hatte ich auf dem Rückweg einen kleinen Autounfall. Ich weiß nicht wieso, aber ich bin von der Straße abgekommen und gegen, bzw durch einen Zaun gefahren. Zum Glück hat mir Dan geholfen- er hat gesehen, dass bei mir irgendetwas nicht stimmt und hat sich mein Auto angeguckt. Tja, aus meiner Kühlung läuft Wasser, Fahren ist also momentan nicht drin. Danach haben noch Steve- ein Guide vom Rafting- und ein Farmer angehalten und mir geholfen mein Auto wenigstens in die nächste kleine Stadt (eher ein Dorf, ein kleines Dorf) zu bringen. Der Farmer meinte auch, dass ich mir keine Sorgen wegen dem Zaun machen soll, aber ich frage trotzdem nochmal, ob ich ihn reparieren soll oder die Reparatur zahlen. Bei meinem Auto weiß ich noch nicht wie es weitergeht. Eventuell kann es repariert werden, wenn der Schaden allerdings zu groß ist, bzw zu teuer, wird die Versicherung es nicht reparieren lassen, sondern uns nur Geld geben. Was wir dann machen weiß ich nicht, ich hoffe wirklich, dass mein Auto repariert werden kann. Ich liebe es so und ohne Auto bist du einfach nicht flexibel und kannst hier nicht viel machen.
Mir ist zum Glück nichts passiert, ich bin also nur mit dem Schrecken davongekommen- Glück gehabt.Deswegen bin ich momentan nicht in der Lage mal eben spontan wegzufahren, was für mich natürlich nervig ist, aber ich hoffe einfach, dass mein Auto bald wieder repariert ist. Morgen steht dann mein nächster "Monthly visit" von Au pair link an. Diesmal kommt Cushla, die Programme Managerin von Christchurch, weil Sophie aufgehört hat. Ich bin echt gespannt, wie sie ist und am Abend gehen wir dann in ein Sushi Restaurant, darauf freue ich mich natürlich am meisten.
Gestern habe ich mich endlich beim Fitnessstudio angemeldet und auch deswegen hoffe ich, dass mein Auto bald wieder geht, weil ich sonst einfach nicht hinkomme, bzw. mich immer jemand mitnehmen muss.
Man merkt mittlerweile auch leider, dass der Sommer vorbei ist. Die Uhren sind umgestellt, es wird früher dunkel und vorallem ist es viel kälter und es regnet momentan ziemlich viel. Bisschen frustrierend, aber naja, ändern kann man es ja eh nicht.
Bis zum nächsten Post!
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