Mittwoch, 31. Mai 2017

Roadtrip #10 in meiner Umgebung

Hey ihr Lieben <3
In den letzten Wochen habe ich einige kleinere Ausflüge in meiner Umgebung gemacht und kleinere Tracks. Da ich diese dann nicht einzeln in jeden Post zusammen fassen möchte, mache ich es jetzt einfach in einem großen.
Wie immer viel Spaß beim Lesen und beim Angucken der Bilder!

Mt. Nimrod:
Am 25. April bin ich zusammen mit meinem Gastpapa zum Mount Nimrod gefahren, der circa eine halbe Stunde von zuhause weg ist. Bevor wir gefahren sind, hat mich mein Gastpapa gefragt, ob ich Schuhe anhabe die nass oder dreckig werden können - ebenso meine Hose.
Tja, ich dachte er macht Spaß und es ist ein einfacher, kleiner Wanderweg - Pustekuchen! Es war matschig und rutschig. Teilweise gab es nicht mal einen richtigen Weg, sondern nur Erde. Auf der bin ich aber ganz schön rumgerutscht und geschlittert. Beim Fallen habe ich mir auch auch irgendwas am rechten Bein verletzt - Talent dazu hab ich ja. Es tut zwar nicht mehr wirklich weh, aber wenn ich länger laufe, große Schritte mache oder Treppen laufe tut es doch wieder weh. Mal gucken wie das weiter wird.
Die Aussicht hat den ganzen Aufwand aber definitiv wert gemacht und nach dem Wandern haben wir uns mit Essen von KFC belohnt.
Die Aussicht - trotz Nebel wunderschön
Der "Weg", den wir gelaufen sind. In Echt war es rutschiger und steiler als es aussieht
das war bevor ich den "Weg" runtergeschlittert bin. Danach war ich voller Erde
Geraldine Bushwalks:
Am 2. Mai bin ich mit Julia losgezogen. Da meine Gastmama mir die Bushwalks in Geraldine empfohlen hat, sind wir dorthin gegangen. Die Walks sind echt schön, haben uns aber nur eine halbe Stunde gekostet, also sind wir danach noch zum Opihi River. Julia meinte, dass man die Mündung ins Meer zu Fuß erreichen kann, wenn man dem Fluss folgt. Also haben wir das ausprobiert. Leider haben wir sowohl die Strecke als auch die Dauer unterschätzt, deswegen waren wir nach circa 2 Stunden und 8 km immer noch ziemlich weit vom Meer entfernt - und sind frustriert umgekehrt. Statt dem Meer gab es dann Essen.

Orari Gorge:
Am 3. Mai habe ich mich dann mit Anka getroffen. Sie hat die Stelle von ihrer Gastmama empfohlen bekommen und diese meinte, dass es eine Schlucht ist. Nach der haben wir auch gesucht, aber stattdessen gab es einen Waldweg. War auch schön und anstrengend - aber damit haben wir eben nicht gerechnet.
Diesmal gabs wenigstens eine Treppe nach unten :D
Mt Somers:
Am 13. Mai wollten Fie, Andrea und ich bei Mount Somers einen Track machen. Ich hatte auch wirklich Lust, vor allem wollte ich zum Gipfel, aber die beiden wollten doch nur einen kurzen machen. Also haben wir uns einen rausgesucht und sind munter losgelaufen. Leider war es nach einiger Zeit zu steil und rutschig und wir mussten umkehren - der Weg hoch ginge noch, aber nach unten wäre es zu gefährlich gewesen.
Stattdessen sind wir dann zu einem anderen Carpark gefahren und haben dort unser Glück versucht. Nach einer halben Stunde sind wir aber auch hier wieder umgekehrt - Fie und Andrea hatten keine Lust mehr.
Danach habe ich mich dann mit Anka getroffen - unser Ziel war Peel Forest. Dort wollten wir eigentlich einen einstündigen Rundweg machen, aber leider gab es keine Ausschilderung und wir konnten den Track nicht wirklich finden, also sind wir auch hier wieder nach einer halben Stunde umgekehrt.
Dafür haben wir uns dann aber wieder etwas zu Essen geholt und abends gabs ne Movie night, also war der Tag doch nicht so für den Eimer.
Fairy Village. An allen Bäumen der Straße gibt es kleine Feen plus Häuser
Die Aussicht <3
Die kleinen Tropfen am Baumstamm sind "trinkbar"


Mittwoch, 24. Mai 2017

Roadtrip #9 Im Süden der Südinsel

Hey ihr Lieben <3
Leider habe ich nie so ein gutes Timing mit meinen Posts, ich war echt stolz, weil ich so gut hinterher war und dann hab ich vergessen zu posten und jetzt gibt es wieder so viel zu erzählen!

Vom 14. bis 17. April, also Ostern, war ich mit vier anderen Au-pairs im Süden der Südinsel unterwegs. Am Freitag ging es um viertel nach acht bei Fabi los. Marion, Fie und Julia haben Fabi und mich dort abgeholt. Von dort aus ging es dann erstmal in die Catlins, eine Art Nationalpark. Leider hat es den ganzen Tag geregnet und man konnte die Aussicht und Natur nicht so wirklich genießen. Deswegen sind wir auch nur zum "Nugget Point" gefahren, einem Leuchtturm. Eigentlich soll man eine weite Aussicht über das Meer haben, aber bei uns war es nebelig. Wir konnten zwar deshalb nicht wirklich weit sehen, aber trotzdem war es schön. Und so ist Neuseeland eben teilweise - mit Regen sollte man immer rechnen.
Für uns ging es dann also nur noch ins Hostel, von dem wir mehr als positiv überrascht waren. Das Zimmer war ziemlich gemütlich und wir hatten eine Küche plus Wohnzimmer mit Filmen für uns alleine. Dort haben wir dann auch "Interstellar" gesehen. Der Film ging drei Stunden und ich mochte ihn gar nicht - yeah.
Dafür gab es danach aber Spaghetti mit Tomatensauce und ein paar Kartenspiele bevor wir ins Bett gegangen sind.
Am nächsten Tag hat der Wecker auch schon um 7.30 geklingelt. Geplant war, dass wir um 8 losfahren, aber 5 Mädels in einer halben Stunde fertig machen war nicht machbar, also sind wir um 8.30 gestartet.
Unser erster Halt war bei den "Purakauni Falls", zu denen ein zehn-minütiger Weg führt. Marion konnte leider nicht mit, weil irgendetwas hinten am Auto runtergehangen hat, aber in der Zeit konnte sie es zum Glück wieder reparieren. Der Weg führt durch einen Regenwald, worüber wir natürlich begeistert waren! Auch der Wasserfall hat sich gelohnt.
(v.l.) Ich, Julia, Fabi und Fie
Danach ging es zu den "Cathedral Caves", die auf einem Privatgrundstück sind. Also musste man $5 pro Person zahlen, aber leider hatten nur Marion und ich Bargeld (und auch nur ein paar Münzen) also mussten wir Geld wechseln gehen. Wenn man so drüber nachdenkt ist es schon seltsam, dass man nicht einmal $5 mit sich hat, aber hier wird eben alles mit Karte gezahlt.
Bei den "Cathedral Caves" waren zwar tausend Sandflies, die uns gestochen haben, aber trotzdem kann ich sie nur empfehlen. Man kann nur bei Ebbe dort hin, weil die zwei Eingänge der Höhle direkt am Meer liegen und die Höhle bei Flut bis zur Hälfte gefüllt wäre. Durch die Höhle kann man auch laufen, aber es ist ziemlich dunkel, deswegen sieht man nicht so viel.
Nach der Cave ging es zur "Curio Bay" und dem "petrified Forest". Die Bucht ist wirklich schön, aber unter dem Forest haben wir uns etwas anderes vorgestellt. Es hieß, dass man dort Fossilien sehen kann und einerseits kann man das auch, aber wir haben nicht nur mit Bäumen gerechnet. Trotzdem war es cool, vor allem weil wir mal wieder einen Pinguin in freier Natur gesehen haben (sorry Janis.)
"Slope Point" hieß unser nächstes Ziel, der südlichste Punkt der Südinsel. Wenn man am Slope Point ist, ist man näher an der Antarktis als am Äquator.
vielleicht sieht man es nicht, aber es war so windig, wir wurden fast wegweht.
Die Bäume sind so, weil der Wind so heftig in die eine Richtung weht

Für uns ging es dann ab nach Invercargill zu Pizzahut. Während wir also auf unsere Pizza gewartet haben, sind wir ein bisschen in der Stadt rumgelaufen und haben Ostergeschenke für unsere Kinder gekauft. Danach ging es auf unseren kostenlosen Campingplatz, wo wir gegessen und ein paar Kartenspiele gespielt haben, bevor wir schlafen gegangen sind.
Am Sonntag mussten wir zwar sowieso schon früh raus, aber ein freundlicher Hahn dachte sich um 6 Uhr, dass er ja mal alle wecken kann - toller Start in den Tag und der Hahn kann froh sein, dass niemand ihm den Hals umgedreht hat.
Für uns ging es dann weiter nach Manapouri. Dort hat dann unsere Schifffahrt zum Doubtful Sound gestartet. Zuerst ging es eine Stunde lang über den See von Manapouri nach Westarm.
Von dort aus sind wir dann noch einmal eine Stunde mit dem Bus gefahren, bevor wir richtig in den Sound starten konnten.
Es war zwar ziemlich windig und kalt auf Deck, aber davon wollten wir uns nicht abhalten lassen - immerhin wollten wir die Aussicht genießen und schöne Fotos machen. Doubtful ist zwar ziemlich ähnlich wie Milford Sound - also von der Vegetation her. Trotzdem hat mir doubtful viel besser gefallen, der Sound selbst war größer, es waren weniger Menschen dort und die Anreise war viel besser.
Marion und ich 
Fie und ich (plus Julia im Hintergrund)

Fie, ich Fabi
Nach unserer Cruise ging es für uns dann nach Wanaka ins Hostel. Dort wurden wir erst einmal von einer Gruppe Jungs genervt, die uns unbedingt mit dem Gepäck helfen wollten - mit dem wir keine Hilfe gebraucht haben. 
Im Hostel haben wir uns dann wieder Nudeln gemacht, aber die Küche war diesmal wirklich eklig. Überall waren Essensreste und niemand hat sein Geschirr abgespült.
Unser Zimmer war leider auch nicht viel besser, bzw. das Bad das noch voller Haare und Dreck vor den Vorgängern war. Zum Glück sind wir nur eine Nacht geblieben!
Am Montag und unserem letzten Tag ging es zu den "Blue pools" mit ein paar Stops bei Aussichtspunkten auf dem Weg.
Mit den Blue Pools ist ein Fluss gemeint, dessen Wasser türkis ist. Nach einem kurzen Walk durch den Wald und über eine Brücke war man bei den Blue Pools. Die Farbe des Wassers ist wirklich unbeschreiblich schön und von einer der beiden Brücken kann man ins Wasser springen. Julia und Marion wollten einen kleinen Walk von den Blue Pools aus machen, aber Fabi, Fie und ich wollten eher relaxen und sonnen. Die Zeit haben wir auch genutzt und Fabi und ich sind von der einen Brücke in das eiskalte Gletscherwasser gesprungen. Ich hatte sooo Angst davor, weil im Wasser auch große Steine sind, aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe - definitiv eine Erfahrung wert.
Die Brücke, von der Fabi und ich gesprungen sind

Der Blick von der Brücke aus nach unten (in echt sieht es deutlich höher aus) 


Tja und danach ging es auch schon nach Hause. Wir alle haben das Wochenende unglaublich genossen und hatten so viel Spaß! Ich bin wirklich dankbar, dass ich hier so coole Mädels kennengelernt habe.