Donnerstag, 13. April 2017

Roadtrip #5 Kaikoura

Hey ihr Lieben! <3
Am 4. und 5. März ging es für Fie, Annika, Sabrina und mich nach Kaikoura. Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert, aber erste letztes Jahr im November wurde Kaikoura vom Erdbeben verwüstet. Nach rund 5 Stunden Fahrt und einem Stop bei Megges um halb elf waren wir dann auch endlich da. In Kaikoura haben wir zuerst in unsere Campsite eingecheckt und unsere Zelte aufgeschlagen, damit wir das erledigt haben. Fie und mein Zelt war ziemlich klein, aber dafür war es schön gemütlich warm und kuschelig- alles hat eben seine Vorteile. Danach sind wir zu einem berühmten BBQ-Stand gefahren, den Sabrina unbedingt ausprobieren wollte. Leider gab es dort nur Fisch, also haben Annika und ich uns eine Pizza gegönnt. Annika hatte Hawaii, ich hatte Meatlover, wobei ich die Würstchen weggelassen habe.
Nach unserem Mittagessen ging es für uns auch schon los zum "Whalewatching". Dort sind wir erst einmal in den Souvenirshop gegangen und ich hab ein bisschen geshoppt und ein paar von euch Postkarten gekauft. Ich wollte nicht allen auf einmal eine schicken, also kommen Postkarten für die anderen beim nächsten Roadtrip, wenn ich Geld habe. Aber ihr bekommt alle eine :)
Man kann in Kaikoura überhaupt nur Wale sehen weil kurz nach dem Hafen Kaikouras eine Art Schlucht im Meer ist, die 2000 Meter tief ist und somit für Wale gut geeignet ist.
Zwischendurch gab es anscheinend Probleme, weil überlegt wurde unsere Tour ausfallen zu lassen. Zum Glück hat sich aber alles geklärt und wir konnten pünktlich um vier losfahren. Wir hatten eine Dame an Board, die uns etwas über die Wale und andere Lebewesen und Kaikoura selbst erzählen sollte, aber irgendwie waren wir alle ein bisschen genervt. Sie hat fast durchgängig geredet und manchmal wollte man einfach nur aus dem Fenster sehen und die Aussicht genießen. Außerdem hat sie uns dauernd auf Albatrosse aufmerksam gemacht- die echt cool sind, aber wenn ich einen Wal oder Delfine neben mir habe, haben die dann doch irgendwie Vorrang. Auf dem Weg zu den Walen haben wir Dusky Delfine gesehen, die neben dem Boot geschwommen und gesprungen sind. Das war zwar schon ziemlich cool, aber dann doch nichts im Vergleich zu den Orcas, die wir ein paar Minuten danach gesehen haben.
Neben größeren, männlichen und den kleineren weiblichen haben wir auch einen Babyorca gesehen- echt süß! Ich mag ja generell Orcas, also war es vor allem für mich cool sie in echt zu sehen. Außerdem waren sie zum Beobachten und Filmen oder Fotos machen ziemlich gut, da sie neben unserem Boot geschwommen und sogar unter uns durchgetaucht sind. Eine echt coole Erfahrung, die nicht jeder macht. Laut der gesprächigen Dame haben sich unter unserem Boot auch ein paar der Delfine versteckt, damit sie nicht von den Orcas gefressen werden. Ob sie erfolgreich waren, kann ich leider nicht sagen, aber als wir da waren wurde kein Delfin gefressen- zum Glück. Wobei es natürlich auch cool gewesen wäre so etwas zu sehen- aber die armen Delfine.
Nachdem wir die Orcas für eine Weile beobachtet haben, ging es wieder auf die Reise. Unser Ziel: Pottwale finden!
Wir wurden auch fündig und das relativ schnell. Ein einzelner, männlicher Pottwal lag direkt neben uns an der Wasseroberfläche. Dort verbringen sie circa 10 bis 15 Minuten um zu atmen, dann tauchen sie wieder unter- bis zu einer Stunde. Also konnten wir fleißig Fotos und Videos machen und hatten sogar das Glück das Abtauchen selbst zu sehen und aufzunehmen. Besonders erstaunlich fanden wir auch, dass der Wal riesig aussieht, wir aber nie den ganzen Wal sondern immer nur einen Teil gesehen haben.

Auf dem Rückweg haben wir noch fleißig Fotos und Videos von Delfinen gemacht.
Nach dem "Whale Watching" ging es für uns in den Supermarkt und dann zu unserem Campingplatz. Dort sind wir erst einmal in eine Art Whirlpool gehüpft, um uns von dem Tag zu erholen. Dabei haben wir zwar ein Pärchen gestört, aber jeder muss nun mal teilen.
Kurz danach sind auch schon in unsere Zelte gegangen. Fie und ich haben noch kurz geredet, aber wir waren beide müde, also ging es früh ins Bett. Ich habe leider nicht so gut geschlafen, da es doch wenig Platz war und ich keine Isomatte hatte. Trotzdem war ich am nächsten Tag viel erholter, weil ich endlich mal wieder früh ins Bett gegangen bin.


Am Sonntag ging es dann für uns auf den Farmers Market. Das Schild hatten wir am Tag davor gesehen, aber irgendwie war es eine Pleite. Es gab genau 6 Stände, aber es gab keine Backwaren oder irgendetwas zum Frühstücken, also sind wir stattdessen in einen kleinen Souvenirshop gegangen, in dem ich mir eine Handyhülle geholt habe. Danach ging es dann in eine Bäckerei und von dort aus zu einem Aussichtspunkt. Dort haben wir dann unser Frühstück genossen, während wir auf die Küste Kaikouras gesehen haben. Auf dem Aussichtspunkt habe ich auch ein süßes israelisches Ehepaar getroffen, das mir alles Gute für meine weiteren Reisen gewünscht hat.
Für uns vier ging es danach noch kurz an den Strand, aber wir hatten schon nach einer Stunde das Gefühl zu verbrennen. Tja, hätten wir mal die Sonnencreme mitgenommen, das Ozonloch sollte man wirklich nicht unterschätzen. Zur Abkühlung gab es dann ein Eis. Eigentlich wollten wir alle nur ein kleines, aber da es doch riesig war gab es dann Eis zum Mittagessen. Nachdem wir unser Eis geschlemmt haben, ging es auch schon wieder nach Hause.
Um circa sieben Uhr abends war ich wieder bei mir zuhause. Für meinen Hostdad und mich gab es Bacon and Egg pie mit einem Brötchen. Danach habe ich noch mit meiner Mama und meinem Tomy telefoniert und danach ging es für mich ins Bett, schließlich musste ich am nächsten Tag schon wieder früh raus.

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