Samstag, 29. April 2017

Roadtrip #7 Mount Cook and Lake Tekapo Springs

Hey ihr lieben zuhause! <3
Am 26. März stand bei uns ein Tagesausflug zu Mount Cook und danach zu den Hot pools in Tekapo an.
Um 11 ging es bei Fie los, zwar zwei Stunden später als ursprünglich geplant aber egal. Von dem Tag kann ich eigentlich nicht viel erzählen, weil wir nicht viel gemacht haben, also schreibe ich diesmal nur kurz was und ansonsten gibt es Bilder für euch.

Eigentlich hatten wir nicht mehr viel Zeit bis wir zu den Tekapo Springs wollten, also wollten wir den Track machen, der 1h 35min gehen sollte. Tja, leider wussten wir nicht, dass damit nur der Hinweg gemeint ist und nicht der gesamte Track. Uns ist das natürlich erst aufgefallen, als wir am Ende waren, also mussten wir uns ziemlich abhetzen, um es noch rechtzeitig zu schaffen.
Der Track selber war wirklich schön und der Regen und der Nebel haben zwar manchmal etwas genervt, aber nichts an der Schönheit der Umgebung geändert. Nur leider haben wir Mount Cook selbst nicht gesehen, weil er in den Wolken verschwunden ist. Naja, Mount Cook ist ja nicht weit weg, da kann man schnell mal wieder hin. Ich mochte den Walk wirklich gerne. Die Brücken waren zwar ziemlich wackelig und ich würde wirklich nicht gerne mit mehr als der angegeben Personenzahl darauf stehen. Ich hatte schon das Gefühl, dass zehn Personen zu viel sind, da es nur noch gewackelt hat und man schon ein bisschen Angst hatte, dass die Brücke bald runterkracht. Naja, wir haben zum Glück alle Brücken des Walks überlebt und konnten die Natur genießen. Neben den grünen Bergen konnte man auch Felsen sehen, den Fluss und am Ende des Walks einen kleinen See. Das Wasser stammt von den Spitzen der Gletscher herum und im See sind sogar ein paar Eisschollen geschwommen, sieht man ja auch nicht jeden Tag. Ansonsten würde ich sagen, dass ich einfach die Bilder sprechen lasse- viel mehr kann ich euch sowieso nicht erzählen.
Nach Mount Cook sind wir also zu den Hot pools in Tekapo gefahren. Bei den Hot pools handelt es sich eigentlich um ganz normale Schwimmbecken, nur dass sie eben nicht die normale Temperatur haben, sondern angenehm warm, bzw. heiß, sind. Fast zwei Stunden lang waren wir in den pools und haben uns nach dem Walk entspannt und Fotos gemacht. Es war eine echt schöne Zeit und eine angenehme Abwechslung. Bestimmt kommen wir nochmal wieder, zum Glück ist ja beides ganz nah bei uns.

Bis zum nächsten Bericht, ich hab euch lieb! <3

Montag, 24. April 2017

Roadtrip #6 Dunedin

Hey ihr Lieben <3
Am 6. März, also meinem letzten Tag meines langen Wochenendes, ging es für mich noch einmal nach Dunedin. Um zehn vor sieben ging es los, yeah!
Larnachs Castle war mein erstes Ziel um 10 Uhr. Larnachs Castle ist Neuseelands einziges Schloss. Das Schloss ist zwar echt cool, aber doch ziemlich klein. Ich glaub hier in Deutschland würde es eher als kleine Burg durchgehen, aber naja!
Das Schloss wurde von William Larnach gebaut, der hier auch mit seiner Familie gelebt hat. Die Geschichte der Familie ist aber ein wenig tragisch. Seine erste Frau starb zum Beispiel früh und er hat ihre Schwester geheiratet. Es gab Streitigkeiten um das Schloss und das Erbe, William Lanrach beginn Selbstmord, zwei oder drei seiner Kinder starben früh und zwei andere Kinder begannen ebenfalls Selbstmord.
Das Schloss ist noch genauso eingerichtet wie damals und man konnte ohne Führer durchlaufen. Dort habe ich eine nette Dame kennengelernt, die mir ein paar Tipps für Neuseeland und die Nordinsel gegeben hat und bin vor einer asiatischen Reisegruppe geflohen, nachdem sie mich mit Blicken praktisch getötet haben- nein, ich wollte nicht ihrer Führung zuhören, sondern einfach nur die Bibliothek ansehen, aber naja.
Das Schloss ist von einem riesigen Garten umgeben mit den Blumen, Sträuchern und Bäumen aus aller Welt und einer tollen Aussicht auf die Küste von Otago Peninsula.

Nach Larnachs Castle ging es für mich zum Royal Albatross Centre.
Erst hat man ein bisschen über die Albatrosse selbst erfahren, also über Lebenserwartung, wie sie ihr Leben verbringen, etc. und dann ging es ab ins Reservoire. Bei dem Royal Albatross Centre handelt es sich einfach um ein Centre, dass die Albatrosse beobachtet wenn sie schlüpfen und noch Küken sind und sichergeht, dass sie gesund sind und genug wiegen. Die Tiere sind zwar an die Pfleger gewohnt, werden aber so gut es geht in Ruhe gelassen und sind trotzdem Wildtiere. Im Reservoire konnten wir neben den ausgewachsenen Albatrossen auch die Küken sehen, manche mit ihren Eltern und manche ohne. Die Küken sind echt niedlich und ich bin froh, dass ich dort war, weil das Centre auch die einzige Kolonie an Land ist, die man besuchen kann. Küken von Albatrossen wo anders zu sehen ist also ziemlich schwierig, da sie die erste Zeit an Land verbringen und sobald sie alt genug sind für ein paar Jahre um die Welt "reisen".
Nach dem Reservoire konnte man noch in eine Festung gehen. Die Festung wurde gebaut, nachdem ein russisches Kampfschiff zu nah an die Küste Neuseelands kam und die Kiwis einen Angriff fürchteten. Das russische Schiff hatte nämlich mehr Kanonen an Bord als Neuseeland insgesamt. Der Angriff von Russland kam zwar nie, aber die Festungen stehen noch immer und die Kanone im Inneren könnte man heute sogar noch benutzen.
Nach dem Albatross Centre ging es für mich zum Olveston House. Das Haus gehörte einer reichen Familie, die gerne durch die Welt reiste und dabei die verschiedensten Souvenirs sammelte. Hört sich zwar ziemlich langweilig an, aber es ist doch interessant, die ganze Sammlung zu sehen. Die meisten der Dinge waren zwar nur da, um schön auszusehen und zu zeigen, dass sie Geld haben, aber naja. Trotzdem mochte ich das Haus, vor allem weil die Stücke nun mal aus aller Welt stammen. Deutschland, Spanien, Portugal, England, Frankreich, Australien, China, Japan, USA, etc. Die Stücke der Familie sind teilweise hunderte Jahre alt und sind ein Vermögen wert. Alleine die Gemälde haben einen Wert von mehreren Millionen und dann sind da ja noch die Waffen, Vasen, das Silber, Porzellan, Figuren und mehr, das die Familie gesammelt hat. Man durfte im Haus keine Bilder machen, deswegen habe ich keine.
Nach dem Olveston House bin ich nur noch in die Speights Brewery und habe dort eine Tour mitgemacht. Nach der Tour gab es noch ein Tasting der verschiedenen Sorten, aber leider nicht für mich- ich musste ja fahren.

Mein Abendessen gab es von Megges und danach ging es nach Hause. Dort kam ich um circa zehn Uhr an und bin auch einfach nur noch schlafen gegangen.
Ich hoffe, dass ich euch wieder einen kleinen Einblick geben konnte und bis zum nächsten Bericht! <3

Donnerstag, 13. April 2017

Roadtrip #5 Kaikoura

Hey ihr Lieben! <3
Am 4. und 5. März ging es für Fie, Annika, Sabrina und mich nach Kaikoura. Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert, aber erste letztes Jahr im November wurde Kaikoura vom Erdbeben verwüstet. Nach rund 5 Stunden Fahrt und einem Stop bei Megges um halb elf waren wir dann auch endlich da. In Kaikoura haben wir zuerst in unsere Campsite eingecheckt und unsere Zelte aufgeschlagen, damit wir das erledigt haben. Fie und mein Zelt war ziemlich klein, aber dafür war es schön gemütlich warm und kuschelig- alles hat eben seine Vorteile. Danach sind wir zu einem berühmten BBQ-Stand gefahren, den Sabrina unbedingt ausprobieren wollte. Leider gab es dort nur Fisch, also haben Annika und ich uns eine Pizza gegönnt. Annika hatte Hawaii, ich hatte Meatlover, wobei ich die Würstchen weggelassen habe.
Nach unserem Mittagessen ging es für uns auch schon los zum "Whalewatching". Dort sind wir erst einmal in den Souvenirshop gegangen und ich hab ein bisschen geshoppt und ein paar von euch Postkarten gekauft. Ich wollte nicht allen auf einmal eine schicken, also kommen Postkarten für die anderen beim nächsten Roadtrip, wenn ich Geld habe. Aber ihr bekommt alle eine :)
Man kann in Kaikoura überhaupt nur Wale sehen weil kurz nach dem Hafen Kaikouras eine Art Schlucht im Meer ist, die 2000 Meter tief ist und somit für Wale gut geeignet ist.
Zwischendurch gab es anscheinend Probleme, weil überlegt wurde unsere Tour ausfallen zu lassen. Zum Glück hat sich aber alles geklärt und wir konnten pünktlich um vier losfahren. Wir hatten eine Dame an Board, die uns etwas über die Wale und andere Lebewesen und Kaikoura selbst erzählen sollte, aber irgendwie waren wir alle ein bisschen genervt. Sie hat fast durchgängig geredet und manchmal wollte man einfach nur aus dem Fenster sehen und die Aussicht genießen. Außerdem hat sie uns dauernd auf Albatrosse aufmerksam gemacht- die echt cool sind, aber wenn ich einen Wal oder Delfine neben mir habe, haben die dann doch irgendwie Vorrang. Auf dem Weg zu den Walen haben wir Dusky Delfine gesehen, die neben dem Boot geschwommen und gesprungen sind. Das war zwar schon ziemlich cool, aber dann doch nichts im Vergleich zu den Orcas, die wir ein paar Minuten danach gesehen haben.
Neben größeren, männlichen und den kleineren weiblichen haben wir auch einen Babyorca gesehen- echt süß! Ich mag ja generell Orcas, also war es vor allem für mich cool sie in echt zu sehen. Außerdem waren sie zum Beobachten und Filmen oder Fotos machen ziemlich gut, da sie neben unserem Boot geschwommen und sogar unter uns durchgetaucht sind. Eine echt coole Erfahrung, die nicht jeder macht. Laut der gesprächigen Dame haben sich unter unserem Boot auch ein paar der Delfine versteckt, damit sie nicht von den Orcas gefressen werden. Ob sie erfolgreich waren, kann ich leider nicht sagen, aber als wir da waren wurde kein Delfin gefressen- zum Glück. Wobei es natürlich auch cool gewesen wäre so etwas zu sehen- aber die armen Delfine.
Nachdem wir die Orcas für eine Weile beobachtet haben, ging es wieder auf die Reise. Unser Ziel: Pottwale finden!
Wir wurden auch fündig und das relativ schnell. Ein einzelner, männlicher Pottwal lag direkt neben uns an der Wasseroberfläche. Dort verbringen sie circa 10 bis 15 Minuten um zu atmen, dann tauchen sie wieder unter- bis zu einer Stunde. Also konnten wir fleißig Fotos und Videos machen und hatten sogar das Glück das Abtauchen selbst zu sehen und aufzunehmen. Besonders erstaunlich fanden wir auch, dass der Wal riesig aussieht, wir aber nie den ganzen Wal sondern immer nur einen Teil gesehen haben.

Auf dem Rückweg haben wir noch fleißig Fotos und Videos von Delfinen gemacht.
Nach dem "Whale Watching" ging es für uns in den Supermarkt und dann zu unserem Campingplatz. Dort sind wir erst einmal in eine Art Whirlpool gehüpft, um uns von dem Tag zu erholen. Dabei haben wir zwar ein Pärchen gestört, aber jeder muss nun mal teilen.
Kurz danach sind auch schon in unsere Zelte gegangen. Fie und ich haben noch kurz geredet, aber wir waren beide müde, also ging es früh ins Bett. Ich habe leider nicht so gut geschlafen, da es doch wenig Platz war und ich keine Isomatte hatte. Trotzdem war ich am nächsten Tag viel erholter, weil ich endlich mal wieder früh ins Bett gegangen bin.


Am Sonntag ging es dann für uns auf den Farmers Market. Das Schild hatten wir am Tag davor gesehen, aber irgendwie war es eine Pleite. Es gab genau 6 Stände, aber es gab keine Backwaren oder irgendetwas zum Frühstücken, also sind wir stattdessen in einen kleinen Souvenirshop gegangen, in dem ich mir eine Handyhülle geholt habe. Danach ging es dann in eine Bäckerei und von dort aus zu einem Aussichtspunkt. Dort haben wir dann unser Frühstück genossen, während wir auf die Küste Kaikouras gesehen haben. Auf dem Aussichtspunkt habe ich auch ein süßes israelisches Ehepaar getroffen, das mir alles Gute für meine weiteren Reisen gewünscht hat.
Für uns vier ging es danach noch kurz an den Strand, aber wir hatten schon nach einer Stunde das Gefühl zu verbrennen. Tja, hätten wir mal die Sonnencreme mitgenommen, das Ozonloch sollte man wirklich nicht unterschätzen. Zur Abkühlung gab es dann ein Eis. Eigentlich wollten wir alle nur ein kleines, aber da es doch riesig war gab es dann Eis zum Mittagessen. Nachdem wir unser Eis geschlemmt haben, ging es auch schon wieder nach Hause.
Um circa sieben Uhr abends war ich wieder bei mir zuhause. Für meinen Hostdad und mich gab es Bacon and Egg pie mit einem Brötchen. Danach habe ich noch mit meiner Mama und meinem Tomy telefoniert und danach ging es für mich ins Bett, schließlich musste ich am nächsten Tag schon wieder früh raus.