Samstag, 15. Juli 2017

Roadtrip #15 Hanmer Springs und Christchurch

Hey ihr Lieben! <3
Am 10 und 11. Juni ging es für Julia und mich nach Hanmer Springs und Christchurch. Dafür mussten wir zwar schon um 6.45 losfahren, aber was solls. Da opfert man eben mal ein bisschen Schlaf für ein schön, entspanntes Wochenende.
Nach circa drei Stunden Fahrt haben wir uns auf den entspannten Tag, der vor uns liegt gefreut, und sind erst einmal in die Hotpools, ein wenig entspannen. Um 11 Uhr hatten wir dann eine Massage gebucht. Leider dachten wir, dass die Massage im Spa bei den Hotpools ist, aber sie war außerhalb. Also schnell anziehen und rübersprinten - soviel zu entspannt.
Dafür war die Massage aber umso entspannter. 60 Minuten lang Ganzkörpermassage - das hatte ich dann doch gebraucht.
Nach der Massage sind wir direkt wieder in die Hotpools gegangen, weiter entspannen. Bewaffnet mit unseren Büchern saßen wir also in den heißen Becken und haben die Zeit genossen.
Um drei sind wir dann allerdings raus - irgendwann reicht es auch. Im Hostel in Christchurch haben wir erst einmal entspannt und gegessen, dann haben wir uns auf die Suche nach einem Pub gemacht. Leichter gesagt, als getan. Als wir dann endlich einen Pub/ein Restaurant gefunden haben, konnten wir in Ruhe das Rugbyspiel genießen - die Crusaders gegen die Lions. Leider haben meine geliebten Crusaders verloren, aber macht nichts.
Im Hostel habe ich dann mein erstes Erdbeben erlebt. Die Stärke war 4,1. Also nur ein leichtes Beben und es haben auch nur kurz die Betten und Schränke gewackelt, aber ein komisches Gefühl war es dann doch irgendwie.
Am Sonntag ging es für uns um 9.10 an den Flughafen, Fie und Andrea abholen. Mit den beiden sind wir dann in Christchurch rumgelaufen und haben uns ein paar der Sehenswürdigkeiten angesehen (Cathedral, New Regent Street), bevor wir Sushi essen gegangen sind und danach shoppen. Das Shoppen hat meinem Geldbeutel zwar nicht gut getan, dafür aber meiner Seele und meinem Kleiderschrank.
Tja, und danach ging es auch schon nach Hause.
Das Wochenende war wirklich mega entspannend, genau das was ich vor meinem Urlaub gebraucht habe. Danke also an die Mädels, es war mal wieder super mit euch! <3

Sonntag, 9. Juli 2017

Roadtrip #14 Mt Somers

Hey ihr Lieben! <3
Da der 5. Juni Queens Birthday war, hatten Julia und ich frei und sind zu Mount Somers gefahren. Wir hatten uns schon vorher einen Track rausgesucht und ich bin froh, dass wir es diesmal durchgezogen haben. Wir haben uns den Woolshed Creek Track rausgesucht - vom Woolshed Creek car park zur Hut via dem Miners Track. Dauer: 3h.
Unglaublich aber wahr, seit ich hier bin geh ich ziemlich gerne wandern!
Ziemlich motiviert sind Julia und ich also gestartet. Es war zwar teilweise anstrengend, aber nichts, das man nicht hätte schaffen können. Nach einer Stunde waren wir dann beim Ende des Miner Tracks und haben dort eine kleine Pause gemacht.
Am Ende des Tracks gab es eine Art Mineneingang plus Minenwagen und Informationen über den Bergbau und die Mine. Ziemlich interessant und cool gemacht.
Danach ging es weiter für uns, bergauf. bergab, immer im Wechsel. Natürlich ging es mehr bergauf.
Der Weg war zeitweise ziemlich schwer zu finden, die Bäume haben uns teilweise mit ihrem Schnee beworfen und manchmal war der Weg so rutschig, dass wir fast gefallen sind - besonders am letzten Stück vor der Hütte. Aber egal, wir haben es geschafft!
In der Hütte haben wir dann eine halbe Stunde Pause gemacht und etwas gegessen, bevor es weiter ging/ bzw. zurück zum car park aber auf einem anderen Weg. Meine Schuhe waren ziemlich durchnässt, aber das konnte uns auch nicht abhalten.
Der Rückweg war zwar nicht weniger anstrengend oder rutschig - nein. Aber auf dem Weg war eine lange Brücke und ein Wasserfall, was natürlich ziemlich cool war!
Wir dachten auch, dass wir nicht viel länger hochlaufen können - Pustekuchen. Stetig ging es bergauf. Und als es dann endlich bergab ging, waren wir uns gar nicht mehr sicher, ob das wirklich besser ist. Es war extrem rutschig, sodass der Weg zwischenzeitlich eine einzige Rutschpartie ist. Man kann es uns also nicht recht machen :p
Nach 7 Stunden und 16,5 Kilometern sind wir dann endlich am Auto angekommen, aber ich kann nur sagen, dass es sich gelohnt hat! Die Aussichten waren umwerfend und es tat gut sich so viel zu bewegen!