Wie immer bin ich noch ziemlich im Verzug mit meinem Laptop, das lag aber teilweise daran, dass ich kein Wlan hatte und dass ich keinen Akku hatte.
Am 30. Juli habe ich mich morgens mit meiner Reisepartnerin Kathrin bei Jucy getroffen, wo wir das Auto abgeholt haben.
Von dort aus ging es direkt in Richtung Coromandel Peninsula, die mir meine Gastmama empfohlen hat. Bei Coromandel haben wir uns ein bisschen Essen gekauft und bei Kennedy Bay haben wir zu Mittag gegessen - wunderschöne Gegend. Auf dem Weg haben wir auch immer wieder kleine Stops gemacht, weil die Aussichten einfach zu schön waren.
Danach wollten wir eigentlich kurz zum Lukas Lookout point laufen. Tja, leider sind wir irgendwie falsch gelaufen und statt der 15 Minuten sind wir eine Stunde umsonst gelaufen - die sogar umsonst, weil sehen konnte man nichts auf unserem Weg. Ein bisschen frustriert sind wir anschließend zur Cathedral Cove gefahren, was unsere Laune direkt gebessert hat. Nicht nur der Strand und die Cathedral Cove, auch der Weg dorthin waren umwerfend schön! Dort haben wir dann die letzten Momente und ein wenig vom Sonnenuntergang genossen, bevor es ins Hostel ging.
31. Juli:
Als Erstes sind wir heute zum Hot Water Beach gefahren, den wir eigentlich gestern machen wollten. Das Besondere am Hot Water Beach ist, dass wenn man z.B. ein Loch in den Sand gräbt das Wasser darin bis zu 60 Grad heiß werden kann - ziemlich angenehm an dem kalten Morgen. Als Nächstes sind wir nach Tauranga gefahren, wo wir uns den Mount Manganui Strand angesehen haben - der Blick über das Meer und auf den Berg waren richtig schön. Spontan haben wir dort zu Mittag gegessen (vor allem um mehr Zeit an dem schönen Strand zu haben).
Danach ging es nach Opotiki. Dort haben wir uns einen Strand und eine Kirche angesehen. Eigentlich wollten wir in Te Araroa noch den Leuchtturm besichtigen, aber es war schon zu dunkel, also ging es direkt ins Hostel - wo wir wie auch schon in der ersten Nacht die einzigen Gäste waren.
| Der Hot Water Beach |
| Mt Manganui Beach |
Heute Morgen ging es also als Erstes zum Leuchtturm. Der Weg dorthin war so schlimm - keine befestigte Straße, sondern lauter Steine und Schlaglöcher. Dafür hat sich der Aufstieg mit den 800 Stufen auf den Leuchtturm aber definitiv gelohnt. Die Aussicht war wunderschön!
Danach ging es nach Gisborne um an einem Strand einen kleinen Halt zu machen und nach Wairoa zu einem Leuchtturm aus Kauri Holz. Eigentlich wollten wir uns auch noch Napier ansehen, aber es hat wie aus Eimern gegossen und war kalt, also haben wir das ausgelassen.
Da es morgens immer noch stark geregnet hat, haben wir zwei Strände auf dem Weg ausgelassen und sind nur kurz auf den Te Mata Peak. Viel konnte man durch den Regen und Nebel nicht sehen, aber es war trotzdem ziemlich schön. Danach ging es direkt bis nach Wellington - außer einem kurzen Halt bei Dannevirke. Dort wird man von einem Wikinger am Ortseingang begrüßt. Kurz sind wir zum Makara Beach gefahren, aber es war kalt und hat ein bisschen geregnet, also sind wir zum Te Papa museum gefahren und haben uns dort die Ausstellungen angesehen. Diese gingen über die Pflanzen und Tierwelt Neuseelands - mit besonderem Vermerk auf den Squid.
Um den Tag noch ein bisschen zu nutzen sind wir danach zu Mount Victoria gefahren. Von dort aus hat man eine tolle Aussicht über die Stadt. Anschließend ging es ins Hostel - schlafen.
| Makara Beach |
Vor allem ich hatte mich auf den zweiten Tag in Wellington gefreut, da wir uns mit Marion getroffen haben . einer Freundin aus Timaru. Zuerst sind wir noch einmal ins Te Papatongarewa Museum gefahren, um uns die Gallipoli-Ausstellung anzusehen. Diese zeigt die ANZAC-Soldaten und teilweise ihre Schicksale im Krieg gegen die Türkei im ersten Weltkrieg. Die Ausstellung war super interessant, hat einen aber auch traurig gestimmt. Was ich vor allem mochte war, dass man ein bisschen bei der Ausstellung mitmachen konnte. So konnte man z.B. über den Morsecode nach Verstärkung rufen, eine letzte Nachricht an die Liebsten schicken (habe ich gemacht :p) und eine Nachricht auf einie Poppy Blume schreiben.
Danach sind wir durch die Stadt gelaufen und zum Botanischen Garten gelaufen. Dieser ist wirklich riesig und hat neben verschiedenen Pflanzen auch einen Kräutergarten, Skulpturen und Gewächshäuser. Kathrin und ich sind danach noch kurz durch die Stadt gelaufen, bevor wir noch einmal an den Makara Beach gefahren sind. Dort haben wir zwar einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen, aber leider war es dann zu dunkel um noch einmal auf meine geliebte Südinsel zu gucken. (Von dort aus kann man die Südinsel erkennen)