Mittwoch, 23. August 2017

Meine Zeit auf der Nordinsel Roadtrip #18 Coromandel bis Wellington

Hey ihr Lieben!

Wie immer bin ich noch ziemlich im Verzug mit meinem Laptop, das lag aber teilweise daran, dass ich kein Wlan hatte und dass ich keinen Akku hatte.
Am 30. Juli habe ich mich morgens mit meiner Reisepartnerin Kathrin bei Jucy getroffen, wo wir das Auto abgeholt haben.
Von dort aus ging es direkt in Richtung Coromandel Peninsula, die mir meine Gastmama empfohlen hat. Bei Coromandel haben wir uns ein bisschen Essen gekauft und bei Kennedy Bay haben wir zu Mittag gegessen - wunderschöne Gegend. Auf dem Weg haben wir auch immer wieder kleine Stops gemacht, weil die Aussichten einfach zu schön waren.
Danach wollten wir eigentlich kurz zum Lukas Lookout point laufen. Tja, leider sind wir irgendwie falsch gelaufen und statt der 15 Minuten sind wir eine Stunde umsonst gelaufen - die sogar umsonst, weil sehen konnte man nichts auf unserem Weg. Ein bisschen frustriert sind wir anschließend zur Cathedral Cove gefahren, was unsere Laune direkt gebessert hat. Nicht nur der Strand und die Cathedral Cove, auch der Weg dorthin waren umwerfend schön! Dort haben wir dann die letzten Momente und ein wenig vom Sonnenuntergang genossen, bevor es ins Hostel ging.
31. Juli:
Als Erstes sind wir heute zum Hot Water Beach gefahren, den wir eigentlich gestern machen wollten. Das Besondere am Hot Water Beach ist, dass wenn man z.B. ein Loch in den Sand gräbt das Wasser darin bis zu 60 Grad heiß werden kann - ziemlich angenehm an dem kalten Morgen. Als Nächstes sind wir nach Tauranga gefahren, wo wir uns den Mount Manganui Strand angesehen haben - der Blick über das Meer und auf den Berg waren richtig schön. Spontan haben wir dort zu Mittag gegessen (vor allem um mehr Zeit an dem schönen Strand zu haben).
Danach ging es nach Opotiki. Dort haben wir uns einen Strand und eine Kirche angesehen. Eigentlich wollten wir in Te Araroa noch den Leuchtturm besichtigen, aber es war schon zu dunkel, also ging es direkt ins Hostel - wo wir wie auch schon in der ersten Nacht die einzigen Gäste waren.
Der Hot Water Beach
Mt Manganui Beach
1. August:
Heute Morgen ging es also als Erstes zum Leuchtturm. Der Weg dorthin war so schlimm - keine befestigte Straße, sondern lauter Steine und Schlaglöcher. Dafür hat sich der Aufstieg mit den 800 Stufen auf den Leuchtturm aber definitiv gelohnt. Die Aussicht war wunderschön!
Danach ging es nach Gisborne um an einem Strand einen kleinen Halt zu machen und nach Wairoa zu einem Leuchtturm aus Kauri Holz. Eigentlich wollten wir uns auch noch Napier ansehen, aber es hat wie aus Eimern gegossen und war kalt, also haben wir das ausgelassen.

2. August:
Da es morgens immer noch stark geregnet hat, haben wir zwei Strände auf dem Weg ausgelassen und sind nur kurz auf den Te Mata Peak. Viel konnte man durch den Regen und Nebel nicht sehen, aber es war trotzdem ziemlich schön. Danach ging es direkt bis nach Wellington - außer einem kurzen Halt bei Dannevirke. Dort wird man von einem Wikinger am Ortseingang begrüßt. Kurz sind wir zum Makara Beach gefahren, aber es war kalt und hat ein bisschen geregnet, also sind wir zum Te Papa museum gefahren und haben uns dort die Ausstellungen angesehen. Diese gingen über die Pflanzen und Tierwelt Neuseelands - mit besonderem Vermerk auf den Squid.
Um den Tag noch ein bisschen zu nutzen sind wir danach zu Mount Victoria gefahren. Von dort aus hat man eine tolle Aussicht über die Stadt. Anschließend ging es ins Hostel - schlafen.
Makara Beach
3. August:
Vor allem ich hatte mich auf den zweiten Tag in Wellington gefreut, da wir uns mit Marion getroffen haben . einer Freundin aus Timaru. Zuerst sind wir noch einmal ins Te Papatongarewa Museum gefahren, um uns die Gallipoli-Ausstellung anzusehen. Diese zeigt die ANZAC-Soldaten und teilweise ihre Schicksale im Krieg gegen die Türkei im ersten Weltkrieg. Die Ausstellung war super interessant, hat einen aber auch traurig gestimmt. Was ich vor allem mochte war, dass man ein bisschen bei der Ausstellung mitmachen konnte. So konnte man z.B. über den Morsecode nach Verstärkung rufen, eine letzte Nachricht an die Liebsten schicken (habe ich gemacht :p) und eine Nachricht auf einie Poppy Blume schreiben.
Danach sind wir durch die Stadt gelaufen und zum Botanischen Garten gelaufen. Dieser ist wirklich riesig und hat neben verschiedenen Pflanzen auch einen Kräutergarten, Skulpturen und Gewächshäuser. Kathrin und ich sind danach noch kurz durch die Stadt gelaufen, bevor wir noch einmal an den Makara Beach gefahren sind. Dort haben wir zwar einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen, aber leider war es dann zu dunkel um noch einmal auf meine geliebte Südinsel zu gucken. (Von dort aus kann man die Südinsel erkennen)

Dienstag, 15. August 2017

Meine Zeit auf der Nordinsel Roadtrip #17 Auckland

Hey ihr Lieben!

Nachdem ich meine Gastfamilie schweren Herzens verlassen musste, ging es für mich 13 Tage auf die Nordinsel von Neuseeland.
An meinem letzten Abend ist meine Familie mit mir Essen gegangen, super lecker und ein schöner Abschluss für unsere Zeit. Im Restaurant haben sie mir auch meine Abschiedsgeschenke gegeben - ein Buch mit Bildern von Neuseeland, Possum Handschuhe, eine Silverfern- Kette, Bilder von meinen Kids und eine super liebe Karte.
Ich war so gerührt, vor allem weil ich gar nicht damit gerechnet hätte, und beim Abschied sind auch viele Tränen geflossen.
Um vier Uhr nachts hat meine Gastmama mich dann zum Flughafen in Christchurch gefahren. Erst dachten wir, dass wir zu spät sind, kamen aber doch rechtzeitig an und haben noch ein bisschen geplaudert. Dabei haben wir dann wieder die Zeit aus den Augen verloren und auf einmal wurde ich persönlich aufgerufen, um zu boarden. Ziemlich peinlich!

In Auckland angekommen habe ich erst einmal meine Sachen im Hostel abgestellt und bin die Stadt erkunden gegangen. Mein erstes Zel (eher durch Zufall) war der Myers Park, durch den ich kurz geschlendert bin. Als nächstes ging es zur Queens Street, der Hauptstraße in Auckland voller Restaurants und Läden.
Spontan habe ich dann die Fähre nach Waiheke Island genommen. Dort habe ich einen kleinen Walk gemacht, wobei ich zweimal richtig gefallen bin - und in Folge des Regens schlammbedeckt. Danach bin ich kurz in ein Musik Museum und in eine Kunstgallerie, bevor ich wieder zurück nach Auckland gefahren bin.
Nächstes Mal mache ich wahrscheinlich die Hop on, Hop off Tour, die soll ziemlich cool sein und dann sieht man auch mehr von der Insel.
Mit dem Bus ging es zur Auckland Domain und ins "War Memorial". Weil ich noch meinen Library Ausweis habe und in Neuseeland gelebt habe, hat der nette Mann am Counter mich als Kiwi gesehen und ich musste keinen Eintritt zahlen.
Im War Memorial gibt es neben der Ausstellung über die zwei Weltkriege und Boakriege eine Maori Ausstellung, eine Ausstellung über Kleidung und Gegenstände Europas, ein bisschen Natur, eine Ägyptenausstellung, Vulkane, etc. Ziemlich interessant alles, aber leider war die Ägypten-Ausstellung geschlossen. Ich hätte wirklich gern die Mumie gesehen!
Teil der Maori Ausstellung
Der Giant Moa (kann bis zu 3,6m groß werden)
deutsches Flugzeug
ein Ausschnitt der Namen der Gefallenen
Nach dem War Memorial habe ich mir die Holy Trinity Cathedral, eine kleine Kirche, eine Bücherei und die St. Stephens Chapel angesehen, bevor ich kurz ins Hostel bin.
Die Selwyn Court Library
St. Stephens Chapel
The Gateway
Townhall 
Abends ging es dann noch zum Skytower. Auf dem Weg habe ich mir noch die Town Hall und den berühmten Maori Holzbogen "The Gateway". Die Aussicht vom Skytower über Auckland war richtig schön, eineen Burger für den Heimweg und danach hundemüde ins Bett. Insgesamt bin ich an dem Tag 23 km durch Auckland gelaufen.

Am nächsten Tag, den 29. Juli ging es morgens erst einmal nach Rangitoto Island, einem aktiven Vulkan. Dort habe ich den summit walk und einen kleinen Walk zu Lava Höhlen gemacht. Im Endeffekt waren die Lava Höhlen nicht wirklich interessant, weil es einfach nur eine Höhle mit Steinen war, aber naja. 
Der Krater von Rangitoto Island
Der Eingang zu den Lava Höhlen
In den Lava Höhlen
Danach ging es nach Devonport, wo ich eine Tour mitgemacht habe. Zum Glück war ich nicht die einzige, hab aber den Altersdurchschnitt drastisch gesenkt. Mit der Tour sind wir zu Mt. Victoria, Northhead und schönen, viktorianischen Häusern gefahren. 
Danach bin ich noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, bevor ich noch einmal hoch auf den Skytower gegangen bin.