Mittwoch, 8. März 2017

Mein erster Roadtrip! Moeraki und Oamaru

Hey ihr Lieben zuhause!

Mein erster Roadtrip ist zwar schon etwas länger her, aber trotzdem wollte ich jetzt hier darüber schreiben.
Vom 5. auf den 6. Februar bin ich mit Jessy, einem anderen deutschen Au-pair in Timaru, nach Oamaru und Moeraki gefahren.
Eigentlich wollten wir in Oamaru Pinguine angucken, allerdings kostet es Eintritt und Jessy hat von einem Freund erfahren, dass man in Moeraki kostenlos Pinguine sehen kann - wenn man Glück hat.
Also sind wir zum Moeraki Lighthouse gefahren. Von dort aus konnte man einen Weg namens "fishing way" langlaufen. Dieser führte an der Küste entlang und am Ende konnte man nach unten ans Meer gehen. Die Aussicht war phantastisch und ich konnte viele schöne Fotos machen. Eins habe ich in den letzten vier Wochen gelernt: Die Landschaft in Neuseeland ist noch viel schöner als man sich jemals vorstellen könnte! Nichts sieht wirklich gleich aus und es ist schwer die Atmosphäre auf Fotos festzuhalten, aber ich hoffe trotzdem, dass ich euch einen kleinen Einblick geben kann!

Das Bild habe ich kurz vor Sonnen-untergang aufgenommen. Da wir schon lange davor bei dem Lighthouse waren, war es echt schön zu sehen, wie sich das Wasser im Licht verändert!





















Aber das eigentlich Schöne an dem kleinen Pfad ist, dass man nicht nur das endlos scheinende Meer sehen, sondern auch Tiere beobachten kann. So konnten Jessy und ich neben Seerobben und Hasen auch die seltenen Gelbaugenpinguine sichten! Besonders die Seerobben waren ziemlich reich vertreten, neben den Hasen, die hier eine Pest sind und deswegen oft geschossen werden oder einfach überfahren. Tja, andere Länder, andere Sitten.





Auf dem Felsen sieht man ein Robbenbaby mit seiner Mama.





Die Robbe hier kommt gerade von einem kleinen Tauch- und Schwimmgang zurück.

Zwar für alle, aber besonders für Janis kommen jetzt noch ein paar Pinguinbilder.












Oh je, ich hätte nicht gedacht, dass der Post so lang wird, aber naja. Bei dem Moeraki Lighthouse gab es auch einen Pinguinaussichtspunkt. Zwar hat man von dort aus auch Pinguine gesehen, aber sie waren weiter weg als von dem Pfad auf dem wir vorher waren. Deswegen sind Jessy und ich auch schnell weiter, das nächste Ziel war unser Campingplatz. Dort haben wir in Ruhe zu Abend gegessen, während wir am Strand saßen und den Sonnenuntergang betrachtet haben. Alles in allem war der erste Tag also ziemlich perfekt!
Am nächsten Tag sind wir ziemlich früh aufgestanden, da wir den Sonnenaufgang bei den Moeraki boulders betrachten wollten. Meine Nacht war leider ziemlich unbequem, da ich im Vordersitz des Autos geschlafen habe und meine Beine nie genug Platz hatten. Trotzdem war es eine Erfahrung wert und der Sonnenaufgang definitiv alles!
Die Moeraki boulders sind Steine, die vor vielen Jahren an den Strand gespült wurden. Hört sich zwar ziemlich langweilig an, ist es aber nicht! Am Anfang dachte ich auch erst, wow, große Steine. Aber als wir ankamen, war ich sprachlos. An dem Strand lagen nicht nur unglaublich viele Steine, sie waren auch riesig und vor allem waren die meisten von ihnen rund. Da fragt man sich schon, wie so viele Steine in der Form an den Strand geraten sind. Aber auch die abgebrochenen Steine waren interessant, vor allem beim Sonnenaufgang, als sich die verschiedenen Farben des Himmels im Wasser gespiegelt haben.








 Nachdem wir bei den Moeraki Boulders waren, ging es weiter zu den Elephant Rocks. Ich hatte davor noch nie davon gehört, aber Jessy meinte, dass sie ziemlich interessant seien.
Und ich kann ihr nur Recht geben! Elephant Rocks ist einfach nur eine Art Wiese mitten in der Pampa. Aber auf der Wiese kann man viele riesige Steine sehen, manche erinnern durch ihre Form an Tiere, z.B. ein Krokodil, ein Vogel - und natürlich der Elephant Rock selbst. Es war echt cool diese unterschiedlichen Steine zu sehen- und dazwischen Schafe, die friedlich gegrast haben. Und wieder einmal habe ich mich gefragt, wie genau die Steine in dieser Art und Weise entstanden sind. Es war echt cool zwischen den Steinen rumzulaufen und sie zu betrachten. Ich hoffe, dass ihr auf den Fotos einen kleinen Eindruck bekommen könnt!


Der Elephant Rock


Nachdem wir beim Elephant Rock waren ging es für uns weiter nach Oamaru. In Oamaru haben wir auch gar nicht mehr viel gemacht. Wir sind nur ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben uns die Häuser angesehen. Dabei haben wir auch das Steampunk Museum gesehen. Vor dem Museum ist eine riesige Eisenbahn und zum Glück haben ein paar Kinder 2$ eingeworfen und wir konnten sehen wie die Eisenbahn "Feuer spuckt". Hört sich zwar nicht so interessant an, war es aber doch ziemlich. Nach dem wir ein bisschen durch die Stadt gelaufen sind, sind wir nur noch kurz an der Küste entlang gelaufen und haben im Meer Ausschau nach Pinguinen und Robben gehalten - Robben haben wir sogar gefunden - bevor wir zu Mittag gegessen haben und nach Hause gefahren sind.
Das Steampunk Museum


ein alter Bahnhof


In den Höhlen, die man im Hintergrund sieht, nisten Pinguine

Alles in allem waren die zwei Tage echt schön und ich freue mich, dass ich so früh schon mit der Erkundung Neuseelands beginnen konnte!
Ich kann alle drei Punkte unseres Trips nur empfehlen für alle, die nach Neuseeland reisen! Wobei ich auch sagen muss, dass ich Oamaru persönlich nicht so spannend fand wie Moeraki oder auch jetzt im Rückblick auf andere Städte. Aber für eine oder zwei Stunden durch die Stadt schlendern lohnt es sich auf jeden Fall, nur sollte man nicht zu viel Zeit dort einplanen.

Bis zum nächsten Mal, ich vermisse euch! <3


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