Freitag, 1. September 2017

Meine Zeit auf der Nordinsel Roadtrip #19 Tongariro Crossing bisAuckland

Hey meine Lieben <3

Momentan sitzen Janis und ich in unserem Hostel in Byron Bay und haben ganz gutes Wlan, also dachte ich, dass ich mal wieder einen Blogpost mache (damit ich wenigstens Neuseeland fertig bekomme, bevor ich zurück bin). Ich kanns noch gar nicht richtig glauben, dass wir in einer Woche schon nach Hause fliegen, freu mich aber auch schon so sehr euch alle wieder zu sehen!

4. August:
Heute ging es schon um 6 Uhr los, da wir noch bis zum Tongariro National Park fahren mussten. Das Tongariro Alpine Crossing ist 19,5km lang und führt (welch Überraschung) neben Wald und einem Tal auch über Berge.
Eigentlich soll man das Crossing im Winter nur mit einem Guide machen, da es im Schnee gefährlich werden kann, aber mein Gastpapa meinte, dass ich es schaffen kann. Also sind meine Reisepartnerin und ich auf eigene Faust losgelaufen und haben uns am Anfang gefragt, wieso so ein Trara daraus gemacht wird. Und dann kamen wir zum ersten Schnee.
Der erste Anstieg ist also echt easy zu machen, auch im Winter. (Wir haben leider von der "falschen" Seite angefangen, deswegen sind wir zuerst durch den Wald gelaufen) Aber je höher wir kamen, desto mehr Schnee lag auch - verständlicherweise. Dadurch wussten wir nie, wo genau wir langlaufen können ohne in eine Art Loch zu fallen oder auszurutschen. Das hat das Ganze natürlich ein weeeenig schwieriger gemacht, aber umdrehen wollten wir auch auf keinen Fall - wär ja auch blöd. Also haben wir uns immer weiter durch den Schnee gekämpft- selbst an den Stellen, an denen es ein bisschen gefährlich war. Teilweise ist man nämlich genau am Rand des Berges langgelaufen. Einmal bin ich auch richtig ausgerutscht, zum Glück konnte ich mich aber noch festhalten - natürlich bin ich direkt am Rand ausgerutscht und wär ansonsten schön runtergefallen.
Die Aussicht hat sich aber definitiv mehr als gelohnt und ich freu mich schon, wenn ich wieder mal in Neuseeland bin und den Track nochmal machen kann - diesmal dann im Sommer.
Da aber kein Shuttle kam, standen wir ratlos am anderen Carpark und wurden dann netterweise von ein paar Australiern mitgenommen, die uns zu unserem Auto gefahren haben.
5. August:
Mal wieder früh- um 7.00 Uhr ging es ab nach Taupo. Dort sind ein wenig am See entlang gelaufen, haben Marathon-Läufern zugesehen und sind anschließend zu den Huka Falls und den aratiatia rapids gefahren - beides schön. Eigentlich wollten wir uns noch die Craters of the Moon ansehen, aber dafür hätten wir noch eine Stunde Zeit haben müssen - die wir leider nicht hatten.
Hier seht ihr die Huka Falls
und hier die Aratiatia Rapids

Stattdessen ging es für uns gleich nach Waitomo zu den berühmten Höhlen. Insgesamt haben wir drei Höhlen gemacht, die Ruakura, Aranui und die wohl berühmteste von ihnen: Waitomo Glowworm Caves. Am Besten hat mir dabei die Ruakura Höhle gefallen, da man sowohl Glühwürmchen als auch schöne Gesteinsformen sehen konnte. Von der Glowworm Cave war ich ein wenig enttäuscht, da man nur 5 Minuten durchgefahren ist und viel zu viel Zeit davor verplempert hat. Die Aranui Höhle war auch schön.
Die Fäden von Glühwürmchen, mit denen sie ihre Beute fangen
eine Muschel, die nicht ganz zerstört wurde beim Entstehen der Höhlen
6. August:
Wieder um 7.00 Uhr ging es los - langsam gewöhne ich mich echt an die Zeit zum Aufstehen. Als Erstes sind wir ins Wai-o-Tapu Thermal Wonderland bei Rotorua gefahren. Dort gibt es aktive Vulkane, Geysire und mehr. Es hat zwar ziemlich stark nach Schwefel gerochen (dafür ist Rotorua bekannt), aber es war ziemlich cool die verschiedenen Farben der Energie dort sehen zu können. Außerdem wurde der Lady Knox Geysir mithilfe von Seife zum Ausbruch gebracht (die Seife beschleunigt den Vorgang nur).
Anschließend sind wir eine Stunde lang am "Blue Lake" entlang gelaufen, bevor es für uns nach Matamata zu unserer Tour durch Hobbiton ging. Die Kulissen sind original aus den Filmen, dazu bekommt man einige Zusatinformationen, z.B. wie die Farm gefunden wurde, wie man Hobbiton belebt aussehen lässt, die Arbeiten, etc. 
Zum Abschluss wurde noch ein (Ginger)bier im Green Dragon Inn getrunken, bevor es für uns nach Auckland ins Hostel ging.

So, jetzt fehlt auch nur noch ein Bericht über die Nordinsel und dann ist das Kapitel auf meinem Blog abgeschlossen. Leider bezweifle ich, dass ich hier noch über Australien schreiben kann (da müsste ich entweder viele Einträge auf einmal schreiben und hochladen oder alles in einen packen), aber der Blog war ja sowieso für Neuseeland und dann kann ich euch zuhause über Australien erzählen! Unfassbar irgendwie, dass ich in 5 Tagen schon im Flieger Richtung Deutschland sitze, die Vorfreude steigt aber natürlich! :)

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