Dienstag, 8. August 2017

Mein Urlaub 24. Juni bis 27. Juni

So, ihr Lieben. Endlich mal der letzte Post zu meinem Urlaub (hat ja nur ein einhalb Monate gedauert.)

24. Juni:
Mein Tag begann mal wieder früh. Um 9.30 hab ich meinen Heli-Hike zum Franz Josef gestartet. Als erstes wurde jeder mit Handschuhen, Jacke, Hose und Schuhen ausgerüstet (es hat ewig gedauert) und dann ging es mit dem Helikopter hoch auf den Gletscher (ich liebe Helikopter fliegen). Oben haben wir noch Crampons und einen Walkingstick bekommen (heißt das so?) und dann ging es endlich richtig los.
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl zwischen den Eismassen rumzulaufen und zu klettern. Man fühlt sich ziemlich klein daneben, aber auch richtig groß darüber, dass man eben dort ist! Auf unserer Tour konnten wir in Terrain, das die Mitarbeiter noch nicht wirklich in ihre Gruppen übernommen haben (also als eine der ersten) und einen Spicy Track machen. Wir hätten vielleicht noch mehr geschafft, aber leider hat ein Mitglied unserer Gruppe alle zwei Sekunden Bilder gemacht - was wir auch eigentlich nicht machen sollten, weil es eben alle betrifft.
Zum Beispiel sind wir durch eine kleine Eishöhle und Eisschluchten geklettert, "einfach" übers Eis gelaufen oder geklettert. Es war echt der Wahnsinn und ich bin so froh, dass ich die Tour mitgemacht habe!
Hier kommen wir grad aus einer kleinen Zwenge - und ich bin mit dem Fuß steckengeblieben - man sieht die Begeisterung
der Nebel kommt näher..
da drin sind wir rumgekraxelt
ein kleiner Wasserfall auf dem Gletscher
Danach ging es für mich zum Okarito Trig Track, einem Weg durch Wald und an dessen Ende man eine tolle Aussicht über die Umgebung hat. Das ganze hat mich ein bisschen weniger als 1,5 Stunden gekostet und deswegen bin ich noch zum Lake Matheson bei Fox Glacier gefahren. Den eigentlich 1,5 stündigen Weg habe ich in 45 Minuten geschafft. Lag aber auch daran, dass es dunkel wurde und ich nicht im Dunklen in irgendeinem Wald rumlaufen wollte - nicht mal in Neuseeland.

Auf dem Weg zu Lake Matheson
und in den nächsten Bildern seht ihr dann den Lake Matheson

25. Juni:
Mein erstes Ziel für den heutigen Tag war Lake Paringa. Lake Paringa ist ein schöner See und ich konnte die Aussicht wirklich genießen. Eigentlich wollte ich danach noch zum Lake Moeraki, aber ich hab mich zeittechnisch vertan und bin stattdessen an den Strand und zum Knights Lookout point gefahren, was sich ebenfalls gelohnt hat!
Lake Paringa
Am Strand wurden zwar meine Kamera und ich fast von Wellen attackiert, weil sie plötzlich viel höher und weiter kamen als die Welle davor (also wirklich viel weiter), aber zum Glück konnte ich noch schnell wegspringen.
Knights Lookout point gibt eine schöne Aussicht über das Meer - aber es ist ein bisschen windig dort.
Auf dem Weg nach Wanaka habe ich mir noch ein paar Wasserfälle angesehen (zum Beispiel den Roaring Billy) und eigentlich stand mir auch nichts mehr im Weg - außer dass ich beim Rausfahren falsch abgebogen bin. Ich hab mich schon auf der Fahrt gewundert, warum mir alles so bekannt vorkommt und fands cool, dass dieselben Wasserfälle auch auf der anderen Seite sind, bis ich wieder in Haast angekommen bin und meinen Fehler gemerkt habe. Insgesamt hat mich das zwar zwei Stunden gekostet - aber egal.
Der Roaring Billy
In Wanaka habe ich den Mt. Iron Track gemacht. Mt Iron ist ein kleinerer Berg auf dem man einen tollen Überblick über Wanaka hat.

26. Juni:
Heute habe ich mir mal ein bisschen Ausschlafen gegönnt und bin anschließend in den Mount Aspiring National Park gefahren (Mein Gastpapa ist schon auf dem Mount Aspiring klettern gewesen - richtig cool.)
Eigentlich hatte ich mir schon einen Track rausgesucht, aber die Straße war überschwemmt, also konnte ich nicht zum Track gelangen. Stattdessen habe ich den Motatapu River Track gemacht - 1 1/2 Stunden hin und wieder zurück.
Danach hatte ich noch ein bisschen Zeit deswegen bin ich zu Puzzling world gefahren. Das "Great Maze" kann ich wirklich empfehlen. Im Prinzip ist es wie ein Labyrinth, nur das man erst vier Türme finden muss und dann zurück zum Ausgang. Es hat echt Spaß gemacht mit den anderen Leuten im Labyrinth rumzuirren. Ich hab sogar alle 4 Türme gefunden, nur danach den Ausgang nicht mehr. Deswegen bin ich bestimmt eine halbe Stunde durch das Labyrinth gelaufen auf der Suche nach dem Ausgang. Mir wollten auch viele Leute helfen - im Gegenzug zu einem Weg zum Turm - aber weder sie wussten noch den Weg zum Ausgang, noch ich den zu einem Turm.
Die Illusionsräume sind auch ganz cool gemacht, waren aber nicht so meins - außer das Haus, das zur Seite geneigt ist.

27. Juni:
An meinem letzten Urlaubstag bin ich entspannt nach Glenorchy gefahren und habe mir dort den See angesehen. Danach bin ich noch ein bisschen außerhalb gefahren und habe mir Isengard von Herr der Ringe angesehen (steinigt mich bitte nicht, falls es falsch geschrieben ist).
Zum Abschluss habe ich mir noch einen meiner geliebten Fergburger in Queenstown gegönnt, bevor es endlich nach Hause ging. Auf dem Weg habe ich noch einen Stop bei den Claycliffs gemacht und mir das übliche Eis in Omarama gekauft und dann war ich auch schon zuhause und habe nach zehn Tagen endlich wieder meine Kids, meine Gasteltern und Annie gesehen <3

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