Dienstag, 13. Juni 2017

Roadtrip #13 Queenstown

Hey ihr lieben! <3
Vom 19. bis 21. Mai waren wir in Queenstown. Direkt nach der Arbeit am Freitagabend ging es los. Marion hat mich abgeholt und von mir aus sind wir zu Julia gefahren.
Abends haben wir auch nicht gemacht. Nach der 4h Fahrt sind wir im Hostel ein bisschen Karten spielen gegangen und danach ins Bett.
Am nächsten Tag sind Anka und ich um 8 Uhr aufgestanden, da unsere Swing anstand. Pünktlich um 8.50 waren wir an der Station, aber leider wurde uns dann mitgeteilt, dass die Swing ausfällt. Anscheinend lag zu viel Schnee auf der Straße zu der Swing, sodass die Fahrzeuge nicht durchkommen.
Also mussten wir dann einen alternativen Plan finden und sind erst einmal mit Julia und Marion ein bisschen in Queenstown durch die Stadt gelaufen. In einem Café mit grandioser Aussicht auf den See haben wir uns mit einer heißen Schokolade aufgewärmt und eine Runde Karten gespielt (Karten werden hier echt zum Lieblingsspiel).
Danach sind Anka und ich zur Gondola und haben den Walk gemacht. Nach circa 1h und 15 Minuten waren wir endlich oben - der Weg dorthin war teilweise so steil und rutschig, das war kein Spaß mehr. Dafür hatten wir aber ein gutes Workout - man muss halt alles positiv sehen.
Oben angekommen sind wir erst einmal etwas essen gegangen - und uns aufwärmen. Danach haben wir die Luge gemacht, eine Art Mischung aus Rodeln und Kartfahren. War mega lustig, aber leider konnte ich danach nicht mehr meine Finger spüren - was tut man nicht alles für den Spaß.
Nach 45 Minuten runterlaufen waren wir endlich wieder im Hostel.
Weltkarte nur aus Jelly Beans 
Von dort aus sind wir dann um 5 zur Eisbar gelaufen, Handschuhe und Jacken an und los gings. Die Eisbar war wirklich cool, alles war aus Eis. Die Stühle, die Wände, die Gläser, wirklich alles! In der Eisbar haben wir uns erst einmal zwei Cocktails gegönnt, danach sind wir wieder ins Hostel und kochen.
Die Eisbar
 Nach dem Essen ging es für uns dann in die Bar neben dem Hostel und feiern. Queenstown zum feiern gehen kann ich wirklich empfehlen, es hat unheimlich viel Spaß gemacht!

Sonntag Morgen ging es dann endlich für Anka und mich zur Swing. Ich war gar nicht so aufgeregt, bis ich in der Swing hing und runter geguckt hab. In dem Moment dachte ich einfach nur, dass ich verrückt sein muss mich das zu trauen. (Zur Info: Die Swing ist in einem Canyon, 70m ist der freie Fall und danach schaukelt man in 160 Meter Höhe in dem Canyon rum. Plus: Die Nevis Swing ist die größte Swing der Welt).
Der freie Fall war auch echt nicht angenehm, aber das Schaukeln danach und die Aussicht waren der HAMMER! Ich kann die Swing jedem empfehlen, es macht unheimlich viel Spaß!
Auf der Swing
Happy Face nachdem ich es geschafft habe <3

Julia und ich sind danach in die "Fear Factory", eine Art haunted house. Wenn ihr mich kennt, solltet ihr ja eigentlich wissen, dass ich sowas ziemlich gerne mag und nicht wirklich Angst davor habe. Aber oh je, das hier war anders. Man musste durch eine Art Labyrinth, im komplett Dunklen. Der Weg wurde durch kleine rote Lichter an der Decke gezeigt, die man allerdings nicht immer sehen konnte. So weit so gut. Mit dem "Ich kann wirklich gar nichts sehen" war ich zwar nicht glücklich und hatte Schiss, aber das ging noch. Wenn man sich dann durch diese Gänge getastet hat, wurde man von den Mitarbeitern zum Beispiel am Knöchel angefasst, sie sprangen aus Verstecken, auf einmal knallten Türen, Schüsse erklangen, etc. War alles okay, gruselig - ja , schlimm - nein.
Dann gab es aber noch die Mitarbeiter, die gruselige Stimmen hatten (z.B. ein kleines Mädchen, das nach seiner toten Mutter ruft und irgendetwas faselt, einer der lacht als ob er dich gleich umbringt, etc.). Dazu kam noch, dass uns einer der Mitarbeiter durch die Gänge gefolgt ist mit den gruseligen Stimmen und das war dann auch der Zeitpunkt, an dem Julia und ich raus sind. Die Kombination aus ich kann nichts sehen, dem Typ hinter uns und dem Wissen, dass noch viele vor uns kommen war dann doch zu viel. Hört sich doof an, aber ihr wisst nicht was für eine Panik wir hatten! Wenn ich es euch später in echt erzähle, werdet ihr es verstehen :p
Nach dem "traumatischen Erlebnis" der Fear Factory ging es für uns dann zu Fergburger - dem besten Burger der Welt <3
Danach ging es auch schon nach Hause! Ich bin echt froh über das Wochenende, es war wirklich schön und definitiv eines meiner besten bisher!

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