Freitag, 5. Mai 2017

Roadtrip #8 Milford Sound

Hey ihr Lieben! <3

Am 8. und 9. April stand mal wieder ein Roadtrip an. Um halb zwei nachts am Freitag ging es los. Ayla, Fie und Julia haben mich abgeholt und dann ging es nach Queenstown. Auf der Fahrt haben wir größtenteils geschlafen und auch die Stunde, die wir morgens in Queenstown hatten wurde zum Schlafen genutzt. Um 6.40 ging es dann wirklich los, ab in den Bus nach Milford Sound. Unseren ersten Halt hatten wir in "Te Anau". Eine halbe Stunde zum Frühstücken und danach ging es weiter. Die Fahrt war ziemlich anstrengend, obwohl wir ja nichts machen mussten außer im Bus sitzen. Ich konnte leider gar nicht schlafen. Lag möglicherweise daran, dass der Busfahrer die ganze Zeit geredet hat, ohne Spaß. Die Fahrt war fast 6h lang und er hat 6h lang geredet über Neuseeland und alles. Es war zwar bestimmt interessant, aber ich habe Musik gehört, deswegen kann ich ehrlich gesagt nicht genau sagen, worüber er geredet hat. Aber nach 3h Schlaf und um 7 Uhr morgens brauche ich auch nicht 6 stündiges Geplauder - ihr kennt mich, wenn ich müde bin und noch keinen Kaffee hatte.
Auf der Fahrt haben wir aber ein paar Stops gemacht, die sich auf jeden Fall gelohnt haben, zum Beispiel bei den Mirror Lakes oder dem Homer Tunnel.
Der Monkey River, aus dem man direkt trinken kann 
Der letzte Abschnitt der Straße vor dem Hafen
Um 12.15 sind wir in Milford angekommen und direkt ging es aufs Schiff, da die Cruise um 12.30 angefangen hat. In den nächsten zwei Stunden sind wir dann im Fjord, was Milford eigentlich ist, rumgeschippert. Milford Sound ist wirklich schön und wir konnten das schöne Wetter und die Sonne genießen, was es nicht so oft gibt in Milford. Wenn ich mich richtig erinnere, liegt die Chance gutes Wetter zu haben bei nur 16%. Für die Fischesser gab es das von den Kiwis so geliebte Fish 'n Chips, für die Veggies (und mich) gab es Frühlingsrollen anstatt des Fischs. Die Landschaft ist wirklich traumhaft schön und wir haben fleißig Fotos von allem gemacht. Überall um einen herum kann man Berge sehen, die voller Bäume sind. Aber nicht nur der bewaldete Teil der Berge war schön, auch die steinigen Parts waren sehenswert. Trotzdem waren natürlich die Wasserfälle die Highlights. Es gab ein paar richtig große und auch ein paar kleinere. Mit dem Boot sind wir unter einen der größeren Wasserfälle gefahren und sind dabei natürlich etwas nass geworden. Die kleineren Wasserfälle waren aber nur so klein, weil es in den Tagen davor kaum geregnet hatte, normalerweise prasseln sie auch herunter und fließen nicht nur leise vor sich hin.
Die Mädels und ich (wobei mein Gesicht da komisch aussieht :D)
hier waren wir direkt unter dem Wasserf
raus aufs offene Meer
einer der momentan "ausgetrockneten" Wasserfälle
Neben der unbeschreiblich schönen Natur konnten wir auch ein paar Robben sehen :)
Regenbogen im Wasserfall :)
Nach der Cruise ging es wieder mit dem Bus in Richtung Queenstown. Um circa 7 Uhr kamen wir endlich an- todmüde und hungrig. Für uns gab es dann erst einmal Burger beim berühmten Fergburger. Und ich kann die Burger nur empfehlen, sie sind sooo lecker. Als Burgerliebhaber sollte man dort auf jeden Fall hin und ich freu mich jetzt schon, wenn ich bald wieder in Queenstown bin - und wieder dort essen kann. Man sollte ein paar Minuten zum Warten einberechnen, aber jede Minute des Wartens ist der Burger wert, versprochen.
Aus "Fie" wurde "Faye" und aus "Mara" wurde "Mika", aber was solls

Danach ging es nur noch ins Hostel, duschen, fertig machen, kurz quatschen und dann schlafen.
Sonntags ging es für uns wieder früh raus, weil Ayla ihren Bungyjump machen wollte. Um 9.30 waren wir also bei A.J. Hacketts original bungy jump. Ayla war Nummer 15, also hatten wir noch ein bisschen Zeit, haben uns die Souvenirs angeguckt und den anderen zugesehen, die vor ihr waren. Fie, Julia und ich waren schon vom Zusehen nervös und hatten ein komisches Gefühl, aber Ayla war total entspannt. Als gute Freunde haben wir natürlich fleißig Fotos und Videos von ihrem Sprung gemacht, damit sie eine schöne Erinnerung hat.
Danach ging es nach Arrowtown, eine ehemalige Goldgräbersiedlung nur ein paar Minuten von Queenstown entfernt. Die Stadt ist zwar ziemlich schön gemacht mit den alten Häusern, aber ich finde, dass man auch gut und gerne darauf verzichten könnte. ABER: Es gibt einen kleinen Süßigkeitsladen dort mit Süßigkeiten aus aller Welt und DEN kann ich echt empfehlen. Für mich gab es die Haribo Bärchen, Riesenerdbeeren, einen Lolli und diese Schokolade mit den bunten Kugeln drauf. Julia hatte nicht so viel Glück, sie hat sich super saure Gummibärchen gekauft und sie waren wirklich mega sauer. So sauer, dass man sie nicht wirklich essen konnte. Bzw. man konnte es, danach war aber die Zunge offen und taub.
eine Art "kleiner Apfel", die echt lecker waren!
falls man mit dem Pferd gekommen ist 
also, Dudley ist nach Neuseeland ausgewandert
zwar nicht die Stelle, aber an dem Fluss wurde z.B. Herr der Ringe gedre
 Ü-Eier <3 
Haribo
Das war nur eine kleine Auswahl des Ladens :p
Nach Arrowtown ging es für uns auch schon nach Hause. Aber nicht ohne den Stop in Oamarama um Eis zu kaufen. Meins ist mir leider direkt runtergefallen, aber wie sag ich immer so schön: Drei Sekunden Regel (in dem Fall war es circa 10 mal so viel, aber eegaaaaal: Dreck reinigt den Magen).
Aussicht auf den Lake Wanaka 
mein Eis, bevor es gefallen ist <3
Auf dem Weg nach Hause haben wir dann noch einen Stop bei Lake Tekapo gemacht und uns die "Church of the good shepherd" angesehen. Natürlich haben wir auch fleißig Fotos von dem See- und uns gemacht. Auch hier hatten wir wieder gutes Wetter und es tat gut einfach nochmal ein paar Minuten in der Sonne zu sitzen und den Sonnenschein zu genie
 Church of the good shepherd
Das Wochenende war zwar ein wenig anstrengend mit wenig Schlaf, aber es hat mir super gut gefallen und ich bin froh, dass wir alles geschafft haben und in Milford Sound waren!

Bis zum nächsten Bericht und ich vermisse euch! <3

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