Dienstag, 21. Februar 2017

Orientation Days

Hey ihr lieben zuhause!

Nach meinem langen Flug sind wir also endlich in Auckland angekommen und direkt zu den Orientation Days! Diese dienen einfach dafür, dass wir noch einmal auf alles, was uns erwartet, vorbereitet werden. Trotzdem hätten wir alle eine kleine Pause für besser gehalten, denn im Endeffekt haben wir vom ersten Tag nicht viel mitgekommen, da wir so müde waren. Wer weiß also, was wir alles unterschrieben haben, vielleicht haben wir ja unsere Seele verkauft :p
Für einige sind die Orientation Days vielleicht nicht so interessant, aber ich wollte sie trotzdem beschreiben, für die, die es interessiert.

In unseren Handbooks haben wir einen Ablaufplan der Orientation Days bekommen- wir haben den kompletten Mittwoch zwar verpasst, aber paar Sachen wurden mit uns nachgeholt.
So haben wir erst einmal einen neuseeländischen Bank Account eröffnet, damit wir bezahlt werden können und ein paar Formulare zusammen ausgefüllt, zum Beispiel wie man die IRD Number (Steuernummer) beantragt. Wir haben auch eine neuseeländische Nummer bekommen, aber im Endeffekt habe ich zu Vodafone gewechselt, da der Vertrag besser zu mir gepasst hat.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, was wir noch gemacht haben, da ich so müde war und es nur an mir vorbeigerauscht ist. Aber nach zwei Stunden wurden wir entlassen, endlich hieß es Dusche und danach Essen! Ansonsten haben wir auch gar nicht mehr viel gemacht. Sarah, Anna und ich sind noch kurz spazieren gegangen und danach schlafen.

Am Donnerstag ging es schon früh los, um viertel vor neun fing unser Programm an. Wir haben zunächst darüber gesprochen, wie wir Learning Stories schreiben können, über unsere Attendance Sheets und Communication Books. Die Learning Stories sind für alle Kinder unter 5 Jahren. Damit sollen wir eben zeigen, was wir in dem Monat zusammen gelernt haben- und die Kinder können sie sich angucken wenn wir weg sind. Die Attendance Sheets zeigen einfach nur unsere Stunden und dienen unserer Zahlung. In den Communication Books halten wir unsere Tage mit den Kindern fest. Unsere Hostparents können dann alles nachlesen, aber ich rede sowieso dauernd mit meinen, also ist das bei mir eher überflüssig- trotzdem muss ich es natürlich machen.
Danach haben wir kurz besprochen, wie man das Verhalten der Kinder beeinflusst und was wir in bestimmten Situationen machen können, z.B. wenn das Kind schreit oder weint, weil es seinen Willen nicht bekommt.

Mittags hatten wir dann eine theoretische Fahrstunde, um uns auf das Fahren auf der linken Straßenseite vorzubereiten. Danach haben wir kurz über Heimweh und einen Kulturschock gesprochen, bevor wir eine Stunde Freizeit hatten.
Am Abend hatten wir dann eine kleine Tour durch Auckland. Wir sind zum Mount Eden gefahren, zum Skytower - den ich persönlich sehr hässlich finde -, waren Essen und bei einem Kriegsdenkmal. Alles in allem war die Tour echt interessant! Fotos folgen am Ende :)

Freitags hatten wir einen Erste-Hilfe-Kurs. Eigentlich dachte ich, dass es total langweilig sein wird, da ich schon zwei oder drei in Deutschland hatte, aber hier haben wir viel mehr Themen behandelt, als nur Wiederbelebung oder wie man eine blutende Wunde behandelt. Ich habe also definitiv mehr gelernt als in all den anderen Kursen zusammen und kann jetzt auch ein Zertifikat aus dem Ausland herzeigen - was nicht jeder von sich behaupten kann. Danach haben wir noch kurze Themen behandelt, wie Essen, Reisen oder was ich im Falle eines Erdbebens zu tun habe.
Um halb drei musste ich dann wieder mit dem Shuttle an den Flughafen fahren, da ich um vier weiter nach Christchurch geflogen bin. Ich war leider total unmotiviert und habe den Flug überhaupt nicht genossen, aber ich glaube das kann mir niemand verübeln.

Am Flughafen habe ich dann zum ersten Mal meine Gastfamilie in echt gesehen und ich wusste gleich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und eine gute Zeit in Neuseeland haben werde! Meine Gasteltern haben mich wirklich so herzlich begrüßt und die Kinder haben sich sehr gefreut, dass ich endlich da bin. Anscheinend haben sie auch die ganze Zeit über mich geredet und waren nur bei den Skype Gesprächen so schüchtern, was mich echt beruhigt hat!
Von Christchurch hieß es dann noch einmal zwei Stunden Fahrt nach Timaru. Von meinen ersten Tagen in der Familie berichte ich euch im nächsten Post, dieser ist schon wieder so lang geworden. Tja, ich kann mich einfach nicht kurz fassen!
Liebe Grüße aus dem sonnigen Neuseeland! <3

 Unsere Hotelanlage


Der Pool! Leider sind wir nicht darin geschwommen, aber es tat gut die Füße reinzuhalten

Überall Palmen, wohin man sehen konnte

Anna, Julia und ich
der hässliche Skytower

Die deutschen Mädels vereint <3 

Bei dem Kriegsdenkmal 

Alexandra, Sarah und ich :) 
Damals in Auckland waren es circa 18.170 Kilometer bis nach Frankfurt. Von hier sind es 18.520 Kilometer bis nach Hause. 

Mt Eden



bester Milkshake!


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